eine der modernsten und zukunftsträchtigsten Therapiemethoden des Auges

allgemein

im Alter kommt es vermehrt zu Erkrankungen des Auges die die Sehschicht durch Wassereinlagerungen zerstören. Dazu gehören bestimmte Formen der altersbedingten Makuladegeneration, Diabetes mellitus und Gefäßverschlüsse. Früher waren die Therapiemöglichkeiten in diesen Fällen sehr gering. Durch die intravitreale Medikamentengabe ist eine Therapieform mit ausgezeichneten Erfolgsaussichten und der Möglichkeit einer Wiederherstellung der ursprünglichen Sehschärfe oder eines langen Erhaltes des Sehvermögens vorhanden.

Wirkungsweise

durch Gabe eines abbaubaren Wirkstoffes in das Auge werden undichte Blutgefäße wieder dicht und Wasser, das in der Sehschicht eingelagert ist, wird abtransportiert und verschwindet.

beim wem wird es durchgeführt?

Wassereinlagerungen in der Sehschicht, die die Sehschicht zerstören sind bei der feuchten altersbedingten Makuladegeneration (Gefäßwucherung in der Sehschicht), Gefäßverschlüssen der Sehschicht (Aufstau von Wasser durch fehlenden Abtransport), bei Patienten mit Zuckerveränderungen der Sehschicht (Wasseransammlungen durch undichte Blutgefäße) zu finden.

wie wird die Behandlung durchgeführt?

nach Betäubung des Auges durch Tropfen und Gel erfolgt die Medikamentengabe in das Augeninnere mit  einer haardünnen Kanüle.

wie lange erfolgt die Behandlung?

die Behandlung erfolgt wenn das Wasser aus der Sehschicht verschwunden ist noch etliche Monate weiter um die Sehschicht zu stabilisieren.  Nur bei einem Teil der Patienten ist eine dauerhafte Beseitigung des Wassers aus der Sehschicht durch einen einmaligen Behandlungszyklus möglich. Die Behandlung kann dann beendet werden.Bei einem  Großteil der Patienten kommt es nach einer gewissen Zeit zum Wiederauftreten von Wasser in der Sehschicht. Eine erneute Behandlung ist dann notwendig.